Nordindien
11. Mai - 19. Juni 2012

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Thomas und Tabitha

14. Juni - Leh und Umgebung

Die letzten Tage in Leh verbrachten wir mit erholen und mit Vorbereitungen für die Heimreise. Es ist schon ein komisches Gefühl bereits die Zugtickets Wien-Linz in der Tasche zu haben.

Einen Tag nützten wir noch um die nähere Umgebung mittels Taxi zu erkunden und eines der größten Klosters Ladakhs, das Thiksey Gompa, zu besichtigen.

Wer sich fragt was wir denn in der Zeit zwischen dem Abschied aus Leh und der Ankunft in Österreich machen? Sofern unser Flugzeug früh morgens am 15. Juni aus Leh Richtung Delhi abhebt (was wegen dem Wetter nicht immer sicher ist) und nach einem Weiterflug nach Mumbai (vielleicht können wir uns mit dieser Stadt noch aussöhnen) werden wir im Holiday Inn für drei Tage untertauchen. (So günstig werden wir wohl 5* nie wieder kriegen :-))

Somit war das (traurigerweise) der letzte Reiseeintrag! Für alle treuen Blogleser werden wir uns aber nochmals aus Österreich melden!

The last days in Leh we relaxed and began to start with arrangements at home. It is a wired feeling to have the train tickets Vienna-Linz (Austria).

One day we used to visit the neighbourhood of Leh and we visited one of the biggest monasteries of Ladakh, the Thiksey Gompa.

If someone ask, what we will do between Leh and to be at home in Austria. If our plane leaves in the early morning on the 15th June heading to Delhi (is because of the weather not always sure) and after a flight to Mumbai (maybe we make peace with this town) we will stay in the Holiday Inn. (So cheap we will never get a 5* Hotel again)

(Sadly) this was the last Travel blog! But for all reader we will write once again after arriving home in Austria!

Buddhastatue... Mönche

Tempel von innen... Thiksey Gompa

11. Juni - Trekking im Markha Valley

Nach einigen Tagen Beratschlagung entschieden wir uns einen anspruchsvolleren Trek zu machen, als geplant. Nervös starteten wir also mit dem Jeep Richtung Chilling, dem Ausgangspunkt des 5-Tages-Trek im Markha Valley. Als wir nach zwei Fahrtstunden fast am Ziel waren ...

After a couple of days thinking, we decided to do a more strenuous trek than planned. Nervously we started with the jeep heading to Chilling, the starting point of the 5-day-Trek in the Markha Valley. After two hours we were nearly at the goal, as..

versperrte Strasse

man glaubt es kaum, aber zusammen haben wir quasi eine Seitenstrasse gebaut.

Tag 1: Nett und unanstrengend
Am Ausgangspunkt (3.190m) angekommen überquerten wir den Zanskar River und nach drei Stunden waren wir am ersten Campingplatz in Skyu auf 3400m angekommen.

You will not believe, but we build a street at the side.

Day 1: nice and not strenuous
At our starting point (3.190m, 10.40 ft) we had to cross the Zanskar River and after three hours walking we were on our first campground in Skyu (3.400m, 11.150ft).

"Brücke" über den Zanskar River... Markha Tal

Tag 2: lang aber schön
Weiter im Markha Valley marschierten wir lange acht Stunden nach Markha (3.800m) durch wirklich winzige Dörfer mit lauter freundlichen Leuten, denen der einsetzende Regen scheinbar überhaupt nichts ausmachte. Zum Glück hatten wir aber auch genug Sonne um nette Fotos zu schiessen. Die Luft wurde zwar schon dünner, aber bis jetzt hatten wir damit keine Probleme.

Day 2: long but beautiful
We walked further along the Markha Vally long eight hours to Markha (3.800m, 12.470ft). We hiked trough little villages with very friendly people. It seems that the starting rain did not bother them. But fortunately we hat enough sun to take nice Pictures. The air got thinner, but till now we had no problems with the altitude.

Fahnen im Wind... Gompa

Tag 3: ans gehen gewöhnt
Mit uns waren zwei Französinnen, Fanny und Celine. Celine spürte vor Energie und war nie zu stoppen. Fanny hatte allerdings teilweise Atemschwierigkeiten, so liesen wir uns dementsprechend Zeit. Es sollten ja alle den Pass erreichen. Nach sieben Stunden Wanderung schlugen wir unser Lager in Thachungste (4.140) auf. Wir hatten bei der Ankunft strahlendsten Sonnenschein und die Zelte hatten, nach dem Regen der letzten Nacht endlich Zeit zu trocknen. Die Landschaft am Morgen danach sah allerdings ganz anders aus.

Day 3: we are used to walk
With us were to French girls, Fanny and Celine. Celine was always full of energy and nobody could stop her. Fanny had little breathing problems, so we took our time and after seven hours walking we arrived in Thachungste (4.140m, 13.580 ft). It was a sunny evening and the tent could dry after the rain in the last night. The landscape in the morning was completely different.

Zeltplatz am Abend... Zeltplatz am Morgen

Tag 4: über unsere Grenzen
Den Tag in aller kürze zu beschreiben, ist fast unmöglich. Von Schnee, Sonne, Wind, Schnee, Kälte, Hitze,... war alles dabei. Dies war für uns der härteste Tag der Reise, wir kamen mehr als an unsere Grenzen.

Der sechseinhalb-Stunden-Aufstieg auf den Gongmaru La Pass (5.130m) war geprägt von Atempausen. Vorallem die letzten beiden Stunden, als wir den Pass schon vor uns sahen. Auf einem Österreichischen Berg hätten wir mal gesagt - in einer halben Stunde sind wir oben, aber hier mussten wir nach zehn langsamen Schritten wieder anhalten um zu Atmen. Man kann sich das kaum vorstellen, man holt tief Luft, füllt die Lungen so weit es geht und trotzdem bekommt man zu wenig Luft. Mühselig schafften wir es langsam aber sicher den Pass zu erreichen - das überkommende Glücksgefühl es geschafft zu haben, machte aber alle Anstrengungen wieder wett.

Der folgende dreieinhalb-Stunden-Abstieg war, nach kaum Essen und extremer Anstregung auch noch mühsam. Wir hatten mehrmals einen reissenden Gebirgsbach zu queren - in unseren Schuhen - obwohl wir teils mehr als knöcheltief im Wasser standen. So kamen wir ausgelaugt mit triefnassen Füssen aber glücklich es geschafft zu haben in Chuskyumo (4.000m) an.

Day 4: over our limit
To describe this day in a short version is nearly impossible. It was snow, sun, wind, snow, cold, heat,... This was the hardest day of the whole journey; we had to go way over our limit.

One of the main thing on the 6,5 hour walk upwards on the Gongmaru La Pass (5.130m, 16.830ft) was to stop for breathing. On a Austrian mountain we would have said, in half an hour we are on the top, but here we had to stop after ten steps to catch our breath. It is hard to imagine. You take a deep breath with our whole lung but you never get enough oxygen. It was a hard slowly way up to the pass. But the happiness we felt, because we did it, was worth all the exhausting.

The following 3 hour way down was also very hard because of the lack of food and the exhausting before. We had to cross several times a fast stream - in our boots - and this sometimes with the water more than up to our ankles. So we reached the camp in Chuskyumo (4.000m, 13.120ft) very tired and with very wet feet.

Steinmännchen... wandern im Schneegestöber

Am Gipfel (eigentlich Pass)... Thomas springt über Gebirgsbach

Tag 5: endlich abwärts
Nach einer halbwegs erholsamen Zeltnacht und einem Spätaufsteherfrühstück um 9 Uhr, traten wir den letzten Teil unserer Wanderung an. Die Flußüberquerungen waren mit nur leicht feuchten Füssen zu schaffen, die Sonne schien vom Himmel. So waren wir nach nur zweieinhalb Stunden in Shang Sumdo (3.680m) angekommen. Glücklich warteten wir auf das Taxi das nur zwei Stunden Verspätung hatte (nach IST - Indien Standard Time keine allzulange Wartezeit)

Day 5: downwards
After a good sleep in our tents and a late breakfast at 9, we walked the last part. The stream crossings were all done with only damp feet and the sun was shining. After 2,5 hours we reached Shang Sumdo (3.680m, 12.070fr). Happy we waited for the Taxi, which was only two hours late (for IST - Indian Standard Time - not a long waiting time)

Gruppenfoto

Horseman (6 Ponys) - Celine (Energie ohne Ende) - Koch (bester Feldkoch ever, trotz Augenentzüdung) - Fanny (immer freundlich und hilfsbereit) - Tabitha - Thomas - Pema (Guide mit dem Lieblingsspruch: "It`s possible")

Horseman (6 Ponies) - Celine (energie without limit) - Cook (best ever, despite sore eyes) - Fanny (always friendly and helpful) - Tabitha - Thomas - Pema (Guide with the slogan: "It`s possible")

 

5. Juni - Leh & Nubra Valley

Dass der Anflug auf Leh spektakulär sein soll, hatten wir ja schon gehört - nun haben wir es life miterlebt. Zu Beginn sieht man von weiter ferne unzählige weiße Bergspitzen, denen man sich langsam nähert bis diese weißen Bergspitzen schon mehr neben, als unter einem sind. Dann ein zwei Kurven mit immer näher kommenden Berghängen und nach der letzten Kurve meint man diese Hänge berühren zu können, während man im engen Tal Richtung Landebahn fliegt.

Leh ist wahrhaftig anders als der Rest Indiens, nur in Sikkim ist es in etwa ähnlich (nur ist Sikkim grüner). Es ist so angenehm ruhig nur wenige Autos die hupen und kaum Dreck auf den Straßen. Man merkt doch dass hier Hauptsächlich Buddisten leben, denn diese achten auch auf ihre Umwelt - im Gegensatz zu den Hindus. Die Leute sind überaus freundlich und selbst die Leute an den Markständen mit tausenden an Souveniers sind nie aufdringlich.

Leh liegt auf 3.500 m und hat ein ausgesprochenes trockenes Klima. Daraus resultierend karge unbewachsene Berge rundherum und ein blitzblauer Himmel, die leuchtende weiße Flecken auf die Schneebedecken Bergspitzen zaubern. In der Sonne ist es kaum auszuhalten, weil es so warm ist, und im Schatten braucht man ne Daunenjacke.

Mit einer Tour (auf der wir zwei nette Grazerinnen und einen irgendwie komischen Inder trafen) fuhren wir für zwei Tage ins Nubra Valley. Die Landschaft dort ist wirklich wunderschön. (Dass trockenes Land so schön sein kann...). Wir besuchten mehrere Klöster - was ausgesprochen interessant war, und eine heiße Quelle - welche ausgesprochen uninteressant war (und für die wir jeweils fast eine Stunde hin und wieder retour benötigten). Immerhin hätten wir dort ein warmes Bad nehmen können, hätten wir den hygienischen Bedingungen des einladendes Pools etwas vertraut. Ein Highlight dieser Tour war auch, die Überquerung des höchsten fahrbahren Passes der Welt auf 5.602 m - was uns die Grenzen unserer Lungen zeigte. Jetzt haben wir noch mehr Respekt vor der bevorstehenden 5-Tages-Wanderung, welche uns auf 5.150 m bringen wird. Wenn also in knapp über ner Woche keine Wanderbilder online stehen, dann ist uns wohl die Luft ausgegangen.

We heard that the flight to Leh is spectacular - and indeed it is so. At the beginning we saw uncountable white snow captured mountains. After a while these mountains are more next to than underneath us. After a couple of curves the mountains came closer and closer and after the last curve you think you can touch the mountains.

Leh is really different to the rest of India (despite Sikkim, which is nearly the same, only greener). It is quiet and only a few cars honk and there is no dirt on the roads. That is because in Ladakh life only Buddhists and they look after the nature - other than the Hindus. The people are very friendly and also the venders do not force you to buy something.

Leh is on 3.500 m (11.500 ft) and the climate is very dry. That is why the Mountains are very stone without plants and the heaven is that blue. In the sun it is too hot to sit for a longer time, and in the shade you need a warm jacked.

With a tour (where we met two Austrians and a kind of wired Indian) we went to two days in the Nubra Valley. The landscape there is very beautiful (That dry land could be that beautiful...). We visited some monasteries - which was very interesting and a hot spring - with was very uninteresting (and it took us nearly an hour to go there and also to go back). We could have a hot bath there, if we had trusted the hygienic there in the welcoming pool. One of the highlight of this tour was the pass on the highest motorable road in the world on 5.602 m (18.380 ft). There we learned the boundaries of our lungs. Now we are a little bit scarred of the 5-day-treck, where the highest point is 5.150 m (16.900 ft). So if there are in about one week no pictures online, than we ran out of air.

Anflug an Leh... höchster Pass

Mönche im Kloster... Quelle

Leh

30. Mai - Delhi

Da wir den letzten Monaten doch schon einige Tempel, Forts, Museen,... gesehen haben, müssen wir ehrlich zugeben, sind wir von Delhi diesbezüglich etwas enttäuscht. Das berühmte Red Fort ist im Vergleich zu Jaipur eher lieblos erbaut und die berühmte riesige Moschee für 25.000 ist zwar eine große Fläche, aber wir dachten an ein großes Gebäude. Tatsächlich ist es ein großer freier Platz, von einer Sandsteinmauer eingerahmt, mit großen imposanten Toren als Eingang. Auf einer Seite des Platzes (gehe mal davon aus, Richtung Mekka) ist dann eine Wand, die aussieht, wie ich mir die gesamte Moschee vorgestellt hatte. Außerdem war dies bis jetzt die einzige Sehenswürdigkeit an dessen Eingang wirklich unfreundliche Wärter standen.

Was uns gefallen hat war der Humayun`s Tomb. Ein Gebäude etwas kleiner und mit weniger Marmor als das Taj Mahal. Dies ist das Grab des zweiten Mughal Herrschers, erbaut 1565 und diente später als Vorbild für viele andere Bauten, unteranderem eben für das Taj.

Wir besuchten auch den Lotus Tempel, dieser wurde erbaut von der Bahai-Religion. Wie alle Sakralbauten der Bahai steht der Lotustempel den Anhängern aller Religionen offen. Da ich persönlich noch nie etwas über diese scheinbar weltumspannende Religion gehört habe und mir gefiel, was ich auf der Suche nach Info fand, hier (und damit wieder mal was für die Allgemeinbildung getan wird) grob was die Bahai so glauben... (aus Wikipedia)

Genug der Allgemeinbildung. Wir waren froh nach dem Sightseeing wieder in unser Klimaanlagenzimmer zu kommen (Aussentemperatur 43 Grad mit der wir inzwischen erstaunlich gut zurecht kommen). Wir konnten uns ja nicht wie die Hunde in eine Wasserpfütze legen, waren leider schon alle besetzt.

Red Fort... Leben auf Delhis Strassen

Lotus Tempel...Hund beim Abkühlen

26. Mai - Jaisalmer

Jaisalmer ist eine Stadt im Westen Indiens und liegt in der Wüste. Was ist also näherliegender als eine Wüstetour zu unternehmen. Gesagt getan und wir schlossen uns fünf Kanadier an. Kurz darauf wurden auch schon die Kamele gesattelt. Is eh nett auf so nem Kamel, für fünf Minuten, nicht für zwei Stunden und mehr. Schon am ersten Tag schmerzten unsere Beine und natürlich auch unser Hinterteil. Die meiste Strecke führte durch Halbwüste, das heißt viele Büsche und einige grüne Sträucher die es irgendwie schaffen am Sand zu überleben. Unser Ziel waren allerdings die Sanddünen. Dort angekommen beobachteten wir wie die Sonne im Dunst verschwand (also leider kein richtiger Sonnenuntergang) trotzdem war es ein einmaliges Erlebnis. Während die Dämmerung heraufzog kamen auch unglaublich viele Mistkäfer (so bis zu 3 cm groß) trotzdem liesen wir uns das Abendessen schmecken. Als dann die Sterne hoch über uns standen (also um 9h abends) war unser Nachtlager auch schon gerichtet und so verbrachten wir die Nacht unter dem Sternenzelt! Ein sehr geniales Erlebnis. Immer wenn wir wach wurden sahen wir die Sterne, und nach der entsorgung der Käfer die sich auf die Matratze verirrt hatten, schliefen wir in der Beginnenden angenehmen Kühle der Nacht weiter. Tagwache war um 5, Wecker war die Sonne. Nach dem Frühstück hies es wieder rauf aufs Kamel und nach schmerzenden Stunden durften wir den letzten Rest des Weges dankenswerterweise mit dem Jeep fahren. Richtig froh waren wir als wir im Hotel ankamen und uns in der Dusche von einer Tonne Sand befreiten.

Jaisalmer is a town in the west of India and is in the middle of the desert. Of course therefore we had to do a trip into the desert and we joined five funny canadiens. The camels get mounted and we got on. For five minutes it was really nice on the camel, but this feeling did not last two or more hours. Our legs and our as started to hurt. Most of our tour was in a "half desert" so some small bushes, some of them green. Our goal was the sand dunes. There we watched the sunset as the sun disappeared in the mist or dust, so it was actually no real sunset, but it was very nice. During the twilight hundreds of bugs found their way, but for us it does not matters, we enjoyed dinner. As the stars were high above our head (at 9 pm) we went to sleep. It was a once in the lifetime experience. We woke of several times during the night, and we could always see thousands of stars and the milky way. Before we get to sleep again, we cleaned our mattress from the bugs and felt asleep in the nice cool night. We got up at 5, our alarm clock was the sun. After breakfast we had to climb the camels again and after a couple of hurting hours we were allowed to take the jeep for the rest back to Jaisalmer. There we were very glad to get a shower to sweep away tons of sand.

Fort Jaisalmer...Karawane

Kamelschatten...Nachtlager

23. Mai - Jaipur

Paläste, Festungen, Märkte, Hitze - diese Begriffe sollten ausreichen um Jaipur zu beschreiben.

Wir hatten dieses Mal richtiges Glück mit unserem Hotel, so schön waren wir bisher in Indien noch nie untergebracht. Leider mussten wir es aber dann verlassen um die Stadt zu besichtigen. Die bisher anstrengenste Sightseeingtour stand uns bevor. Die Klimaanlage im Auto lief auf Hochtouren, aber wir waren ja nicht oft im Auto. Meistens waren wir in irgendeinem alten Gebäude unterwegs und blöderweise wurde vor einigen hunderten Jahren auf die Klimaanlage vergessen. (Heute morgen lasen wir übrigens in der Zeitung, dass allen Einwohner angeraten wurde, wegen der Hitze am Nachmittag in in ihren Häusern zu bleiben. Nur wir Touris mussten raus.)

Die Paläste waren natürlich allesamt sehr beeindruckend. Richtig interessant war allerdings das Birla Planetarium, welches um 1900 gebaut wurde und welches mit Astronomischen "Bauten" gespickt war. Alle diese betonierten oder aus Marmor erbauten "Messgeräte" wiesen eine extreme Genauigkeit auf und dass obwohl diese "Geräte" meterhoch waren. Trotz all der Planetarischen Spannung konnten wir es kaum erwarten am Abend wieder in unserem gekühlten Zimmer zu sein. Zumindest sollten wir jetzt aklimatisiert sein für die bevorstehende zweitägige Wüstentour.

Palaces, forts, markets, heat - these words should be enough to describe Jaipur.

This time we had luck with the hotel; this was the best till our time in India. Unfortunately we had to leave this place to do some sightseeing. It was the most exhausting tour we ever had. The aircon was on full power, but most of the time we were not in the car. We visited old buildings and unfortunately hundreds of years ago they forgot to install the aircon. (In the morning we read in the newspaper that all people should stay in their houses in the afternoon to avoid the heat - only we tourists walked outside)

The palaces were very impressive. And the Birla Planetarium was very interesting. Built in 1900 they made different kind of instruments, which were made of concreteor marble. All this measure instruments were extremely accurate, despite the fact, that they were couples or more of meters big. Although it was interesting we really look forward to be back in our aircon room. But at least by now we should be prepared for our two day trip in the dessert.

Amber Fort (Amber Festung)...City Palace

New Gate (eingang in die Pink City)... Palast der Winde

Planetarium... Pferdekarren

18. Mai - Ranthambore Nationalpark

Bei einem Kurzaufenthalt im Ranthambore Nationalpark machten wir uns in einem Jeep auf Tigersuche. Die Morgentour (ja schon wieder bald aufstehen) brachte außer geschundenen Rücken leider keinen Erfolg. Also nahmen wir auch noch an einer Nachmittagstour teil, aber abgesehen von den Tieren die wir auch schon am Vormittag sahen, lies sich wieder kein Tier blicken, das einzige was auf einen Tiger deutete war ein Abdruck im sandigen Boden. Der Nationalpark ist aber auch ohne Tiger wunderschön mit unglaublich vielen Tieren (Vögel, Rehe, Wildschweine, Krokodile, Affen). Es war es Wert stundenlang durchgeschüttelt zu werden!

We had a short stop in the Ranthambore national park and on a jeep tour we try to spot a tiger. The morning tour (Yes again we had to get up early) was unfortunately unsuccessfully, afterwards we had only a bad back. So we joined also the afternoon tour but we only saw the same animals as in the morning. The only hint of a tiger was a track in the sand. But the national park is also without tigers awesome and with a lot of animals (birds, deers, wild boars, crocodiles, monkeys). It was it worth to get shaked for hours.

Eingang... See

Tigerspur... Vogel am Jeep

16. Mai - Agra

Nach Agra kommt man Hauptsächlich wegen dem Taj Mahal. Sehen lassen kann sich aber auch das Agra Fort in dem irgendwie jeder Sohn von einem Emperior noch einen Palast drangebaut hat, bis das ganze ein riesges Areal geworden war.

Was das Taj Mahal betrifft können wir, nachdem wir wieder Mal um 4:30h aufgestanden waren (das frühe aufstehen hier wird langsam zur Gewohnheit) bestätigen: Das Taj Mahal ist mehr als beeindruckend. Wir haben beschlossen wir nennen das ganze Bauwerk "größenwahnsinnig". Der ganze Aufwand für ein Grab!

The main reason to come to Agra is the Taj Mahal. But also the Agra Fort is very impressive. It looks as each son of an emperor built a new palace and so nowadays it covers a huge area.

Concerning the Taj Mahal we can, after we got once again up at 4:30 (it looks the early get up get a habit) we can confirm: The Taj Mahal is more than impressive. We decided we call the building: megalomaniac. The whole effort for a tomb.

Agra Fort... Agra Fort

Streifenhörnchen beim Abkühlen... Eingang zum Taj Mahal

KK vorm Taj Mahal... Taj Mahal bei Sonnenaufgang

 

14. Mai - Varanasi

Schon im Zug wurde uns erklärt, wenn man in Varanasi Autofahren kann, dann kann man überall auf der Welt fahren. Und tatsächlich kann der Autoverkehr noch chaotischer sein als in Kalkutta. Da ist es gut, dass die Gassen im alten Teil von Varanasi einfach zu eng sind, als dass Autos hier fahren könnten, allerdings können wir dort alleine auch nicht gehen, weil wir nie wieder nach Hause finden würden. Wir sahen ja schon allerlei Städte und bis jetzt hatten wir deswegen nie bedenken, aber hier mussten wir umdrehen, solange wir den Rückweg noch wussten.

Keine Ahnung wieviele Kühe es hier gibt, auf jeden Fall muss man darauf acht geben nicht wo hineinzutreten auf was man ausrutschen könnte, dass muss nicht immer Kuhsch... sein (übrigens werden wir uns nie wieder über Hundstrümmerl beschweren). Wie in ganz Indien ist auch hier die Gefahr von Spuke erwischt zu werden, oder auf einer auszurutschen. In manchen Gebäuden gibt es sogar "Bitte-hier-nicht-spuken-Schilder". Trotz all dem hat Indien und natürlich speziell Varanasi seinen Reiz.

Schon früh morgens um fünf Uhr (das Foto ist SonnenAUFgang) sind die Leute mit baden, Wäsche waschen, Yoga,... beschäftigt. Alle Hindus versuchen übrigens einmal im Leben nach Varanasi zu kommen um im Ganges zu baden. Hier gibt es auch zwei Krematorien Ghats (Ghat ist quasi dort wo es einen Wasserzugang gibt. In Varanasi also eh überall am Ufer). Eines dieser Krematorien verbrennt die Toten 24 Stunden am Tag, denn dies ist der heiligste Ort dafür. Die Asche (und Brandrückstände wie Knochen,...) werden in den Ganges geworfen. Leute die bereits "heilig" sind, wie Kinder, Tiere, Leprakranke, Priester,... werden nicht verbrannt sondern mit Steinen beschwert und so dem Ganges übergeben.

Ja, Varanasi ist schon einzigartig.

Kuh... Marktgasse

Sonnenaufgang... Tempel

TomTab... Waschen im Ganges