Süd- & Ostindien
25. März - 10. Mai 2012

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Thomas und Tabitha

10. Mai - Kalkutta und Sundabarn Delta

Kalkutta ist halt wieder mal eine indische Millionenstadt (14 Mio) an was wir uns wohl nie gewöhnen werden. Nach einem Tag Sightseeing suchten wir das Weite und nahmen für einen Tag reissaus in den Nationalpark Sundabarn. Dieser liegt in einem riesigen Salzwasserdelta. Allein im Indischen Teil des Deltas gibt es 102 Inseln, in Bangladesch nochmals einige hundert.

Der Ausflug war übrigens für Indische Verhältnisse extrem teuer. Aber dort leben Bengalische Tiger, Salzwasserkrokodile, Königskobras,... Um 5:30 wurden wir abgeholt und nach drei Stunden abenteuerlicher Autofahrt (nicht weil die Straßen so schlecht waren, sondern unser Fahrer) kamen wir beim Delta an. Die Bootsfahrt dauerte sechs Stunden und wir sahen: Krebse, Schlammhüpfer und in weiter Ferne drei Rehe. Juju! Es war also nicht ganz so spannend und die Hitze tat das übrige, dass nicht mal mehr unser Guide Ausschau nach Tieren hielt. Das Beste an dem Ausflug war die Fahrt mit einer Fahrradrikshaw über eine Insel durch die dörfliche Landschaft und anschließend die Fahrt mit der Fähre (die in Österreich nie und nimmer zugelassen werden würde). Die Heimfahrt dauerte dann vier Stunden, da der Abendverkehr stärker war. Leider brachte uns der selbe Fahrer zurück. Wir hatten ja schon viele Fahrer hier in Indien, dieses Mal war das erste Mal, dass wir um unser und das Leben anderer Straßenbeteiligter fürchteten. Unsere Bitte doch etwas weniger zu hupen und stattdessen etwas sorgsamer zu fahren wurde wohl gehört aber nach zwei Minuten auch schon wieder vergessen. Waren wir froh als wir endlich um 21:30 wieder sicher in unserem Hotel angekommen waren.

Kolkata is again an Indian Megacity (pop. 14 Mio) and I think we will never get used to. After a day sightseeing we searched for a different place and went to the Sundabarn National park. This is a huge salt water delta. Only in the Indian part of the delta there are 102 islands, in Bangladesh are also several hundreds.

The tour was one of the most expensive (for Indian), but there are Bengal tigers, salt water crocodiles, king cobras,... The pickup was at 5:30 and three hours later after a adventurous drive (not because the roads were bad, but our driver) we arrived at the delta. The boat tour lasted six hours and we saw crabs, mudskippers and three spotted deer. Great! It was not at all an exciting trip and the heat was unbearable, so not even our guide kept looking for animals. The best on this trip was the ride back with a cycle rickshaw crossing the island and the crossing by a ferry to the mainland. The drive back to the hotel lasted longer because there was more traffic. Up to now we had a lot of different drivers in India, but this time it was the first time I was afraid for my and for the life of the people on the streets. We ask to blow the horn a little bit less and drive more carefully, but two minutes later it was forgotten. We were really glad when we arrived ant 9:30 pm in our hotel safety.

 

Strommast... Victoria Memorial

Müll...Mangroven

so heiß und so müde...Sonnenuntergang

 

6. Mai - Darjeeling und Sikkim

Auch wenn wir uns in Darjeeling keine Teeplantage mehr angesehen haben, kommt man um den Tee nicht herum und meist geben wir diesem auch dem Kaffee dem Vorzug (vorallem weil es schwer ist guten Kaffee zu finden). Darjeeling (liegt im Norden des Bundesstaates West-Bengalen) und der Bundesstaat Sikkim sind so ganz anders als der Teil Indiens den wir bisher bereist haben. Schon von weitem merkt man, dass hier die Buddisten (und nicht die Hinduisten) beheimatet sind, da überall die Gebetsfahnen im Wind wehen.

Eine Hauptsehenswürdigkeit in Darjeeling ist unteranderem der Tiger Hill, von wo aus man ein unglaubliches Panorama auf die Himalayaregion hat und in weiter Ferne kann man den Mt. Everest sehen und direkt vor der Haustüre sieht man den Kangchendzönga (dritthöchster Berg der Welt, 8.586m über den die Grenze Nepal und Indien verläuft). Am besten ist dieses beeindruckende Panorama bei Sonnenaufgang zu beobachten. Als unser Wecker um 3:30 läutete und wir am Himmel ein paar Sterne sehen konnten, dachten wir an gutes Wetter und eine halbe Stunde später saßen wir in einem Jeep am Weg zum Tiger Hill. Hier was wir sahen:

In Darjeeling we did not visit a tea plantation, but you cannot avoid the tea and most of the time we prefer tea to coffee (mostly because there is nowhere a good coffee). Darjeeling (in the north of the state West-Bengali) and the state Sikkim are very different to the other parts of India which we saw till now. You can see all around that here live Buddhists (not Hindus) because of the prayer flags.

One must see in Darjeeling is the Tiger Hill. There you have a spectacular mountain view of the Himalaya mountain range and far away you can see the Mt. Everest and direct in Front of Darjeeling there is the impressing Kangchendzönga (third highest mountain of the world, 8.586m, 26179 ft.). The best time for this awesome panorama is at sunrise. Our alarm clock rang at 3:30 and we saw some stars, so we thought the weather would be fine. Half an hour later we sat in a Jeep on the way to the Tiger Hill. Here what we saw:

Tiger Hill

Obwohl Sikkim nicht auf unserer geplanten Route stand beschlossen wir kurzerhand dorthin zu fahren. Das dafür nötige "Inner-Line-Permit" gibt es sehr unbürokratisch (was für Indien ungewohnt ist) im Tourismusbüro. Da wir nicht allzuviel Zeit hatten, beschlossen wir über eine Agentur ein Taxi inklusive Fahrer für drei Tage zu mieten, der uns zu den Sehenswürdigkeiten bringt. Mit "öffentlichen" Verkehrsmitteln würden wir die Runde nicht in drei Tagen schaffen. Wir besuchten mehrere Klöster und unser Fahrer (übrigens ein echter Sherpa, wir wissen jetzt nicht ob er auch Berge besteigt, aber auf jedem Fall stammt er aus dem Volk der Sherpa, deshalb eben auch sein Nachname "Sherpa") brachte uns den Budismus näher und vorallem brachte er uns sicher über die abenteuerlichen "Straßen". Des Ausdruck "Straße" verdienen diese Verkehrsstrecken nicht. Selbst die Hauptverkehrsverbindungen, welche immer einspurig sind, sind nur teilweise geteert meist ist die "Straße" so wie bei uns ein Feldweg nur steiler mit Abhängen seitwärts. Die Fahrt war ein einziges gerüttel und geschüttel.

Although Sikkim was not on our planned route we decided to go there. We got the "inner-line-permit" very unbureaucratic (untypical for India) in the tourist office. We did not have a lot of time so we decided to book a tour with a jeep including driver for three days, who we show us all the places of interest. With the "public transport" it would not be possible to do this in three days. We visited monasteries and our driver (by the way, our driver was a real Sherpa, we do not know if he climbs mountains, but his surname is Sherpa so he is definitely from the Sherpa people) told us a lot about Buddhism and he drove the jeep safely on the adventurous "roads". These roads do not earn the name "road", there are mostly unsealed and always too small for two vehicles with steep hillsides left and right. It was a very bumpy ride.

Altar...Guru

Kloster...Klosterschüler

Wir hatten zwar meist schönes Wetter, aber leider immer bewölkt, so hatten wir nie das Glück das Bergpanorama zu sehen ... Unser Zimmer hatte einen Balkon mit theoretischem Ausblick auf eben dieses Panorama von dem die ganze Welt spricht. Also probierten wir es nochmals: Wecker auf 5 Uhr gestellt, und:

Most of the time we had nice weather, but always cloudy in front of the mountains, that is why we never head the luck to see the mountains range. Our hotel room had a balcony with a theoretical view of the mountains. So we tried it again: alarm clock at 5 am and:

Kangchendzönga

 

28. April - Chennai und Umgebung

Chennai ist die viertgrößte Stadt Indiens und hat 7 Mio. Einwohner, also fast ganz Österreich lebt in dieser Stadt. Die Temperaturen waren Gott sei Dank kühler als erwartet, so hatten wir um die 37° anstatt 40°. Wie in allen Großstädte in Indien, lebt auch hier arm und reich Tür an Tür, wobei Arm leider viel häufiger ist als reich. Wir haben gelesen, dass nur das Hindische Kastensystem Indien aufrecht erhält. Das heißt, dass der Großteil der armen Bevölkerung das Schicksal hinnehmt ohne sich aufzulehnen, zu stehlen oder gewalttätig zu werden in der Hoffnung nach ihrer Wiedergeburt in einer höheren Kaste zu leben - auch wenn das Kastensystem offiziell abgeschafft wurde. Eine Tagestour zwang uns das Hotel schon um sechs Uhr morgens zu verlassen und es macht einen tiefbetroffen und rührt einen fast zu Tränen wieviele Leute und vor allem Kinder auf einer "Matratze" aus einer einfachen Plastikplane am Gehsteig schlafen umsäumt von Dreck, Staub und den beginnenden Gehupe des täglichen Straßenchaos. Eigentlich sollte man genau das fotographieren und in die Welt schicken, aber tatsächlich hier zu stehen, von weitem als Europäer erkennbar, mit einer teueren Kamera, einer gekühlten Flasche klarem Wassers, frisch geduscht nach einer Nacht im klimatisiertem Zimmer, in sauberer Kleidung,... und dann ein Foto von dem Elend zu machen - ist nicht möglich.

Wir wußten, wir müssen mit dem täglichen Elend in Indiens Straßen zurechtkommen, wollten hier aber, da es uns besonders nahe ging, auch mal alle wissen lassen, dass das Leben nicht nur aus Sonnenschein besteht. Wir alle sollten dankbar für das priviligierte Leben sein, welches wir führen können.

Die Tour brachte uns zu verschiedenen Tempeln wo wir auch mal ein paar Fotos von (fast) ganz innen schießen konnten. Wir haben auch schon bemerkt, dass die Tempel teilweise innen sehr unterschiedlich sind. Heute waren wir zum Beispiel in einem der drinnen genauso bunt und hell war wie außen mit viele farbenprächtige Motive und Gottheiten. Andere haben wieder unzählige Säulen die meist alle samt Kunstwerke der Steinmetze sind. Eine andere Tempelstätte, Mamallapurram, besteht aus Tempeln und Statuen die aus Monolithen gehauen sind und das vor über 1400 Jahren!

Chennai is the fourth biggest town in India and the population is 7.000.000 that is like nearly whole Austria lives in this town. The temperature was not as bad as they said; it had only 37° instead of 40°. Like in all mega cities Indies is here poor an rich very close. We read that only castes systems of the Hindu can make this working. It means that most of the poor people live their destiny without complaining of being unlawful. So that their next live is in a higher cast - despite if the government banned the cast system. A day tour forced us to leave the hotel at six in the morning and we were depressed and very sad to see how many people and how many children on a "mattress" from a single plastic sheet slept, surrounded with dirt, dust and the starting noise from the daily chaos. Actually we should have taken a picture and sent this all over the world, but to stand here, as an European tourist, with an expensive camera, with a cold bottle of water, after a refreshing shower after a night in an air-conditioned room, in clean clothes ... and then to take a picture form the poverty- it was not possible.

We have known, that we have to deal with the daily poverty on Indians streets, but here we wanna to tell everybody, that the life is not only sunshine. We all should be very thankful for the privileged living which we can enjoy.

On the day tour we visited different temples, where we could take some pictures from nearly inside. We saw that there are different types of temples. Today we visited one which was inside as colourful and bright as outside. Another temple had an uncountable number of pillars. All of them are wonderful artworks. We also visited a place with a couple of temples and sculptures all made of monolith and this more than 1400 years ago!

Templel...

...

 

23. April - Trivandrum und Umgebung

Da wir in der Kleinstadt (900.000 Einwohner) Trivandrum eine nette Unterkunft gefunden hatten, liesen wir uns für eine Woche hier nieder und erkundeten die Umgebung während einiger Tagesausflüge. So besuchten wir die Tempelstadt Varkala und auch den südlichsten Punkt Indiens an dem der Indische Ozean, das Arabische Meer und die Bengalische See aufeinander treffen. Die Hauptherausforderung besteht dabei Hauptsächlich darin die Zeit zwischen den Klimaanlagen zu überstehen.

Die Tempel sind anders als wir sie uns vorgestellt hatten. In viele darf man als Nicht-Hindu überhaupt nicht hinein, und in denen Touristen erlaubt sind, ist Fotographieren ausnahmslos verboten - was wir natürlich respektieren. Wenn man in so einen Tempel geht, zieht man als allererstes die Schuhe aus und Männer müssen sich auch ihrer Oberbekleidung entledigen. Es ist kein großer Raum mit Altar am Ende, sowie in einer christlichen Kirche. Obwohl die Tempel hoch gebaut sind, sind sie innen nicht höher als ein normaler Raum. Drinnen sind alle Wände schwarz. Ist man drinnen steht man gleich vor dem ersten "Schrein". Ein kleines dunkles Zimmerchen mit einer kleinen offenen Türe durch die man das Abbild, bzw meist eine goldene Statue des jeweiligen Gottes sieht. Dieser glänzt meist auch noch durch dutzende kleine Kerzen um ihn herum. Dann geht man nach links und geht quasi im Uhrzeigersinn durch den ganzen Tempel. Rechterhand immer wieder "Schreine" mit stehenden und knienden Indern davor. Irgendwann erreicht man wieder den Ausgang und ist froh, dass die Schuhe noch da sind :-)

Als Abschluß noch ein kurzer Himweis: Unser Computer geht morgen in Reperatur da die Tastatur eingegangen ist, und einen Blog mit der Bildschirmtastatur zu schreiben, ist etwas mühsam. Sollte also kein Blog mehr folgen: Keine Sorge es deht uns gut, aber der Computer dürfte es aus der Computerwerkstatt nicht lebend zu uns zurückgekehrt sein.

Because we found a nice accommodation in the small town (pop 900.000) Trivandrum we stayed a week and did some day tours and explored the region. We visited the temple town Varkala and also the southernmost point of India. There the Indian Ocean, the Bengals Sea and the Arabic Sea meet But our main task is to survive the time between two air conditions.

The temples are different than we thought. In most of them only Hindus are allowed, so we have to stay outside. If we are allowed to go inside, taking photographs is strictly forbidden. If you go inside, at first you have to take of your shoes and man also their shirts. It is not a big hall like in churches. Despite the temple outside are high, inside the room is not higher than a normal room. The walls are mainly black. If you go inside you soon stand in front of a small "chapel". It is a small dark chamber with a small open door. Through this you can see the picture or mostly the golden statue of a god. The statue is shining because of the little candles around it. You have to go left an then you walk clockwise through the temple. On the right hand side are always little "chapels" where Hindus are standing or keeling. Then you reach the exit and you are glad, that your shoes are still there :-)

At the end a short notice: our computer has to be repaired tomorrow because the keyboard has stopped working, and to write a blog with the screen keyboard is really hard work. If no new blog follows, do not worry, we are fine, but probably the computer has not gotten back to us alive.

Festival...Monument

Südspitze Indiend...Tempel

 

17. April - Cochin - Backwaters - Munnar

In den letzten Tagen kamen wir unser eigentlichen Pflicht als Touristen nach. Wir besuchten Fort Cochin (Stützpunkt der Holländer so um 1550 bevor die Engländer kamen) mit vielen Gassen, Kirchen einer Synagote und dem ältesten Friedhof den wir bis jetzt gesehen haben, gegründet 1724, sowie die älteste Kirche Indiens, gebaut 1503. Vasco da Gama war in dieser Kirche ursprünglich 14 Jahre begraben, bevor er nach Portugal "umzog". Gefischt wird hier mit Chinesischen Fischernetzen die chinesische Handelsreisende bereits 1350 eingeführt haben. Die Stadt ist wirklich ein Mix aus vielen Kulturen, wie man es in Indien nur hier finden kann.

Einer der Hauptgründe, dass man in diese Region reist, ist das sogennannte "Backwater". Ein Labyrinth aus Wasserstraßen und Kanälen mit dutzenden Inseln, die meisten bewohnt, aber außer elektrischem Strom gibt es hier kaum etwas. Gewaschen wird im Fluß und zum Einkaufen, zur Schule, zum Krankenhaus,... fährt man mit dem Kanu in die Stadt. Das Backwater ist perfekt zum zurückziehen vom Lärm der Stadt, den ständigen Gehupe, dem Staub und der Hektik.

In the last days we did what Tourists are supposed to do. We visited Fort Cochin (it was a fort for the Dutch before the England’s came, at about 1550) with a lot of small streets, churches, a synagogue and the oldest cemetery we saw till now, consecrated in 1724. Here is also the oldest Church from all over India, built in 1503. In this church Vasco da Gama was buried for 14 years, after this his remains were taken to Portugal. To do the fishing here, they use Chinese fishing nets, which were invented about 1350 from Chinese traders. So this town is really a mixture from a lot of cultures which you cannot found anywhere else in India.

Another reason to come here is the Backwater. It is a labyrinth of water streets and canals with dozens of islands. On most of them there are people living. They have not a lot, besides electricity. They wash in the river and have to go by canoe to do shopping, go to school or to see the doctor. It is a perfect place to enjoy some silence and leave the noise and dust of the city behind.

Chinesisches Fischernetz

Kerala Backwater...

Von Cochin aus führte uns eine zweitägie Tour in das Hinterland, weg von der Hitze am Meer und zu angenehmen Temperaturen (25°) auf 1800 Meter Seehöhe. Dort wird Tee angebaut und nun wissen wir, dass schwarzer, grüner und weißer Tee von der selben Pflanze kommt. Grüner Tee wird nur anders behandelt, wohingegen der weiße Tee nur die Spitzen der Blätter und somit der teuerste Tee ist.

Zwischendurch standen wir dann auch plötzlich eine Stunde im Stau da ein Umzug stattfand. Was genau gefeiert wurde konnten wir leider nicht ermitteln, nur dass das Fest eine Woche lang dauert.

Das wir angestarrt werden haben wir ja schon mal erwähnt, unten das Beweisfoto wie beliebt Thomas ist. Er wurde inzwischen schon des Öfteren von Indischen Touristen gefragt ob sie mit ihm ein Foto machen dürfen, dann stellen sie sich alle rundherum auf und dann es dauert bis mit allen Kameras die Fotos gemacht wurden.

Wir besuchten auch ein Elefantentrainingscamp und konnten beim täglichen Bad zusehen, wobei natürlich der Babyelefant beim Fotowettbewerb eindeutig gewann. Tabitha konnte es natürlich nicht lassen und versuchte mal auf einem Elefanten statt auf einem Pferd zu reiten. Es war schönes, wenn auch wackeliges Gefühl hoch über dem Boden auf so einem sanften Riesen zu sitzen.

From the starting point Cochin we did a two day tour in the hinterland. We leaved the heat behind and had nice temperatures (25°) on an altitude from 1800m above sea level. There they are big tea plantations and now we know that black, green and white tea is all from the same plant. The green tea has another treatment and the whitevtea are only the tip of the leafs and is the most expensive tea.

During our driving we had an unexpected traffic jam for more than an hour, because there was a parade. What was the celebration for, we do not know, but it will take one week.

That the people are starring at us we mentioned earlier, here is the proof how they like Thomas. He was askes several times by Indian tourist if they can take a picture with him. They all stand than around him and it takes some time till all got their photo.

We also visited an elephant trainings camp and could watch how they bath the elephants. Of course the smallest and cuties won our photo competition. Tabitha had to try to ride an elephant. It was a bit shaking high above the ground but also a wonderful feeling to sit on such a gentle beast.

Babyelefant...Tabitha auf Elefant

Teepflücker...Teeplantagen

...Thomas wird fotographiert

 

11. April - Mangalore

In Mangalore waren kaum Touristen, so ist man - anders als in Goa - mitten im indischen Tagesgeschehen. Allzuviele Sehenswürdigkeiten hat die Stadt leider nicht zu bieten - aber es hatte eines der besten Einkaufscenter! Dort stieg Tabitha auf Kontaktlinsen um. Anderes durfte sie leider nicht kaufen, denn das hätte alles nicht in den Rucksack gepasst. Naja, zwei Bücher wurden aber trotzdem noch erstanden. Nein, nicht die Bücher die wir in der Auslage gesehen haben und über die wir doch sehr überrascht waren. Man muss zur deren Verteidigung erwähnen, dass das Tagebuch von Anne Frank stand auch gleich daneben.

Wie zu Hause kamen wir uns vor, als wir dann zum Spar (ja, wie am Foto erkannbar, der Österreichische Spar) einkaufen gingen. Und die Fußballplätze erinnerten uns an Bolivien.

In Mangalore were nearly no tourist, so we saw the daily Indian life. There is not a lot to see in this town, but there was one of the best shopping mall. Tabitha got there contact lenses. More things she was not allowed to buy, because it would not fit in the backpack. She bought only two books. No not the books from the picture. But we were surprised that you can buy this books here, because they are forbidden in Austria. But we have to say, that "The diary of Anne Frank" was next to them.

We felt like home as we went shopping to the Spar (this is a common grocery store in Austria). And the soccer fields are like in Bolivia.

Kirche...Mangalore

Buchgeschäft...Fussballplatz

Einkaufscenter mit Spar

 

8. April - Patnem Beach

Nach einem logistischen Kurzaufenthalt in Margao (Organisation der Zugtickets) brach unser einwöchiger Urlaub, den wir uns nach unserem Kulturschock verordnet hatten, an. Tja was gibt es zu einem Strandurlaub zu erzählen... Sonne, Sand und Meer bei Wassertemperaturen um die 32°.

Für alle die nicht im Facebook sind vielleicht noch, dass wir scheinbar gutes Karma hatten:
Tabithas Sonnenbrille wurde ja in Argentinien gestohlen, glücklicherweise hatte sie noch Sportsonnenbrillen, deren Bügel nun gebrochen ist. Und am nächsten Tag fielen ihre normalen Brillen auf den Boden und in der selben Sekunde stieg jemand drauf, sodaß ein Glas und ein Bügel gebrochen waren. Und weil wir schon dabei sind: Thomas Sonnenbrillen hat das Meer verschluckt. Davon abgesehen ist sein Brillenbügel der normalen Brille vor Wochen gebrochen und hält nur mehr dank regelmäßigem Superkleberbehandlung.

Vielleicht hat ja jemand einen guten Optiker, wenn wir zurückkommen bräuchten wir, lasst uns mal nachrrechnen: 4-5 Brillen.

Nach langer Suche (und mit Hilfe von Facebookfreunden) was daran gut sein soll, kam Thomas die Idee, dass Tabitha nun endlich auf Kontaktlinsen umsteigen kann, die es sicherlich in der nächsten Stadt zu kaufen gibt.

After a short stop for a couple of days to organise the next train tickets, we had our beach holidays, which we needed after the culture shock. What can I tell you about beach holidays ... sun, sand, sea and water temperatures at about 32°.

Some friend of ours on facebook, thought we had good karma:
Tabithas sunglasses were stolen in Argentina, luckily she had a second pair of sunglasses, which broke a few days ago and one day later the normal glasses felt down and immediately a person stepped on it, therefore this glasses also broke. And by the way: Thomas sunglasses are now in the big Arabic sea and his normal glasses broke a few weeks ago and we have to fix it time to time with glue.

After a long search (and with our facebook friends) what this is good for, Thomas had the idea, that Tabitha now eventually can swap to contact lenses, which for sure we can buy in the next town.

Anreise nach Patnem...Tabithas kaputte Brille

Strand...Dinner bei Sonnenuntergang

 

30. März - Panjim - Old Goa

Da in Goa das Leben laut Reiseführer so relaxt ist, besuchten wir mal die Stadt Panjim und man muss sagen, diese ist tatsächlich viel angenehmer als die Großstadt Mumbai. So wurde erst mal die Wäsche gewaschen (eine Wäscherei war nicht auffindbar) und anschließend verbrachten wir viel Zeit damit unsere Weiterreise zu planen, da es ja, wie erwähnt Probleme mit dem Weiterkommen gibt, das die Züge ausgebucht sind. Trotzdem haben wir nun einen brauchbaren Plan für die nächsten zwei/drei Wochen (welche 1 Woche Strandurlaub im Süden Goas beinhalten) und konnten uns endlich auf das konzentrieren, für das wir eigentlich in Indien sind - Sightseeing. In Old Goa (der ehemaligen Hauptstadt Goas) kann man auch gar nicht anders als in Kirchen zu gehen. Hier stehen in allernächster Nähe vier riesige Bauten, und daneben auch noch kleinere Kirchen! Nachdem in Australien und Neuseeland alles was vor 1900 war schon alt ist, stellen wir uns die Frage, was die Australier wohl zu wunderschön erhaltenen Kathedralen aus dem Jahre 1561 sagen, die auch nachwievor genützt wird.

Our travel book recommends Goa because it is laid back. That is why we visited Panjim and indeed it is more relaxed than Mumbai. At the beginning we couldn’t find a laundry, so we had to do it by ourselves, after this we took our time to plan the next couples of weeks, as we mentioned it is hard to go somewhere because the trains are sold out. But no we think we have a good plan, which includes one week vacation on a wonderful beach. After this we had time to do, why we are here - sightseeing! In Old Goa (the former capital of Goa) there is no way without churches. There are four big of them, and several small churches in a very small area. In Australia and New Zealand was all old, older than from 1900, so I what will they say about a cathedral form 1561 in a pretty good shape and still in use.

Wäscheleine...KK vor der Kathedrale

Bom Jesus Church...Altar der Kathedrale

26. März - Mumbai

Wir sind in Mumbai angekommen, also körperlich zumindest, geistig haben wir diese Stadt nicht verkraftet. Die Stadt hat über 16,1 Millionen Einwohner, also doppelt soviele wie ganz Österreich! Der Lärm, Gestank, Smog, Staub und Dreck ist unvorstellbar. Um ehrlich zu sein haben wir das erste Mal ernsthaft darüber nachgedacht die Reise abzubrechen und den nächsten Flug nach Europa zu nehmen. Aber wir haben uns am Riemen gerissen und uns Zugtickets nach Goa organisiert. Scheinbar gibt es aber nun die nächsten drei Wochen keinen freien Zugplatz mehr um weiterzureisen - man wird sehen wie wir weiterkommen.

Zurück zu Mumbai: Als wir um 2h in der Früh vom Flughafen abgeholt wurden, fuhren wir mit dem Shuttle schon durch die ersten Rattenverseuchten Straßen. Zu unserem Glück war aber das Zimmer sauber, wenn auch nicht mit europäischem Standard vergleichbar. Was das Essen anbelangt war unsere Rettung ein McDonalds in der Nähe. Das hinkommen war allerdings schwierig, denn hier über eine Straße zu gehen ist fast unmöglich. Man kann das ganze nicht mal mehr geordnetes Chaos nennen, das ist nur Chaos. Die Rickshas, Motorräder, Autos, Busse, Fahrräder ist ein einziges Gewühl in dem ein Sicherheitsabstand von (ohne Übertreibung) maximal 30 cm herrscht. Der Seitenabstand beträgt teilweise keine 10 cm. In all dem Gewühl kam uns seelenruhig eine Leichenprozession entgegen, denen das Gehupe ziemlich egal war. So haben wir auch das erste Mal eine Leiche gesehen, denn Särge gibt es scheinbar keine. Es ist außerdem unglaublich heiß, ohne je die Sonne zu sehen, da der Smog so dicht über der Stadt hängt. Wir haben auch noch nie so viele Mosquitos gesehen, unser Zimmer war ebenfalls überfüllt damit und es war unmöglich diese irgendwie loszuwerden. Jeden morgen wachten wir mit einigen Gelsenstichen auf (was im Angesticht der Malaria nicht ganz so toll ist). Fährt man durch die Stadt sieht man Menschen die sich neben den Gleisen waschen, unzählige Blechhütten und noch mehr heruntergekommene Häuser, mitten drinnen ein Rolls Royce und Porsche Laden oder ein fünf-Sterne Hotel - und das Tür an Tür.

Tja - das war Mumbai, eine Stadt die wir wohl nicht aufnehmen in die Liste: Da könnte man leben.

We arrived in Mumbai, at least our bodies, for our brain was this town to much. This city has more than 16,1 Million inhabitants, that is more than double than Austria! The noise, smell, smog, dust and dirt is unbelievable. To be honest, we thought about to stop travelling and take the next plane to Europe. But we were strong and bought train tickets to Goa. But unfortunately it seems that there is in the next three weeks no free seat available on a train to leave Goa and heading south - we will see what we will do.

Back to Mumbai: We arrived at 2 AM and our shuttle was already waiting. We drove through narrow streets with rats. Luckily our room was clean, but of course you cannot compare it with Europe standards. Fortunately there was a McDonalds to get something to eat. But to cross the street was nearly impossible. The traffic is chaos! There are rickshaws, motorbikes, cars, busses and bicycles and the gap between to vehicles is not more than 30 cm. The gap on the side is sometimes less than 10 cm. And there were heaps of mosquitos, also in our room. Each morning we woke up with several stiches (and to know here you can get Malaria from this is scaring). And it is hot without seeing the sun, because of the smog. All over the city are very poor people and they trying to wash themselves next to the railway, there are a lot of slums and very bad looking houses next to the Aston Martin store - poor and rich is next to each other.

This was Mumbai - a city which will not be on our list: Where we like to life.

irgendein Haus mit irgendeiner wichtigen Geschichte...öffentliche Wäscherei

...Slum

Skyline