Neuseeland
15. Dez. 2011 - 25. Jän. 2012

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Thomas und Tabitha

25. Jänner - Auckland

Leider ging unser Neuseelandaufenthalt dem Ende zu und der Abschied fiel uns schwer. Es ist ein echt schönes Fleckchen Erde (fast so schön wie Österreich ;-))

Viel Zeit ist inzwischen schon vergangen und es liegen nicht mal mehr fünf Monate vor uns. Nachdenklich stimmt uns, dass alles was jetzt kommt uns näher an die Heimat bringt. Wir sind quasi am Heimweg...

Our last days in New Zealand we spent in Auckland and it was hard to say good bye. It is a wonderful place on the Earth (nearly as beautiful as Austria)

The most of our journey now is over, we have only five month left. All what is ahead of us is more or less on our way home...

 

Harbour Bridge Auckland... Ausblick vom Obelisken auf das Citycenter

Ein Marae (Maorisches Versammlungshaus) mitten in der Stadt.... Obelisk

21. Jänner - Paihia, Waitangi, Cape Reinga

In den letzten Tagen hat es uns an die Nordspitze Neuseelands verschlagen. In die Bay of Island mit traumhaften Stränden und nach Cape Reinga, der (fast) nördlichste Punkt Neuseelands, dort wo die Tasmanische See auf den Pazifik trifft und draußen im Meer die Wellen in zwei Richtungen laufen.

Aber dort ist es nicht nur schön und lustig beim Sandboarden, sondern in Waitangi wurde auch der wichtigste Vertrag für die Maoris am 6.2.1840 unterzeichnet, was ihnen (im Gegensatz zu den meisten anderen Eingeborenen) die selben Grundrechte wie den Engländern zusicherte. Schade, dass wir Neuseeland schon verlassen haben werden, wenn hier die jährlichen Feierlichkeiten steigen werden.

The last days we were up in the far north. We visited the Bay of Islands with wonderful beaches and Cape Reinga where the Tasman Sea and the Pacific meet. Out there the wave goes in to different directions.

It was funny to do some sand boarding near the 90-Mile-Beach. But it was also interesting to visit Waitiangi where the most important treaty between England and the Maori was signed. So they had the same law than the Englands. I think this are the only natives they had such a treaty and were not killed. It is a pity that we are not here in a few days, when the yearly celebrations are.

Meeting Atlantik und Pazifik... Sandboarden im Ninety Mile Beach

Bucht in Paihia... Maske im Waitangi Treaty House

nördlichster Strand Neuseelands

 

17. Jänner - Whitianga

Nach Whitianga kamen wir, da es beim Neuseelandbesuch (vor 4 Jahren) in sehr guter Erinnerung blieb. Wir wurden auch dieses Mal nicht enttäuscht obwohl das Wetter auch hier nicht mitspielte. Alle Einheimischen meinen, dass es der schlechteste Sommer seit 20 Jahren ist. Bloed fuer uns, aber wir machen das Beste daraus.

Tabitha war beim Bone Carving und nachdem das zu Hause noch nicht so ganz klappt, wollte sie dabei was lernen. Zum Schluss wollte sie dann eh schon nicht mehr, aber nach ueber 5 Stunden war es dann aber vollbracht und es wurde richtig schoen.

Den einzig schoenen Tag verbrachten wir bei einer gemuetlichen Wanderung (oder doch eher Spaziergang) besuchten den Cooks Beach (wo Kpt. Cook am 15. November 1769 angelandet ist) und verkosteten das Lokalgericht: Fish & Chips.

Wir haben auch Oesterreichische Kueche in die Neuseelaendische Welt gebracht. Wir machten Kaiserschmarrn! Die Deutsche, der Franzose und die Finnin waren begeistert!

We visited Whaitangi, because we stayed here four years ago and we had a wonderful time. And we were not disappointed this time as well. Unfortunately the weather was not that nice. All tell us it is the worst summer since 20 years.

Tabitha attended a bone carving course because she tried it at home and it did not work like she wished. So she chose a different piece to carve. It was hard work and after five hours it was done!

The only one sunny day we hiked to Cooks Beach (where Kpt. Cook on the 15th of November 1760 landed) and we tried THE New Zealand food: Fish & Ships. But we also introduced Austrian food in New Zealand. We cooked Kaiserschmarrn. Our hostel mates, a German, a France and a Finn enjoyed it.

Ausblick auf den Shakespear Outlook... Ausblick von Shakespear Outlook auf den Lonely Beach

Tabitha beim Bone Carving...Manaia - Tabithas Werk

gemuetliches Beisammensein nach dem echter Oesterreichischer Kaiserschmarrn verspeist wurde....Kaiserschmarrn

13. Jänner - Tauranga

Tauranga ist ne nette Stadt und wir hatten sogar einen Tag richtig schoenes Wetter. Dort trafen wir auch Bodo und Matthias wieder, zwei Deutsche aus Hamburg, die wir in Argentinien kennengelernt haben. Zu viert spazierten wir dann auf den "Hausberg" von Tauranga, den Mt. Maunganui und genossen den herrlichen Blick ueber die Stadt und die Buchten.

Tauranga is a nice Town and one day we had beautiful weather. In Tauranga we met Bodo and Matthias, to German we met first in Argentina. Together we hiked up on Mt. Maunganui and enjoyed the amazing view from the top.

Sonnenuntergang...Wiedertreffen mit Bodo und Matthias am Mt. Maunganui

9. Jänner - Whanganui River

Nach unserem Stadtaufenthalt war dringend wieder mal Natur angesagt und so brachen wir zur fünf-tägigen Whanganui River Journey auf. Das erste Mal in einem Kanu statt Kajak war anfangs ziemlich gewöhnungsbedürftig, da man doch mehr schauckelt - oder zumindest das Gefühl hat.

Wir haben am ersten Tag dann auch gleich mal ausprobiert wie es ist wenn man falsch in eine Stromschnelle schippert und es stimmt: man kentert. Zum Glück gab es an diesem Tag kleine Sonnenstrahlen zwischen den Wolken und nachdem wir unsere Kleider zum Trocknen auf das Kanu gehängt haben und in der Unterwäsche das Kanu zitternd vor Kälte vom Wasser befreit hatten, ging die Reise mit flauem Magen weiter - immer Richtung noch mehr Stromschnellen.

Aber ansonsten schafften wir es die nächsten Tage nicht mehr zu kentern, obwohl die Stromschnellen mehr Geschick erforderten. Das heißt jetzt aber nicht, dass wir (oder besser gesagt: Thomas) trocken blieben. Der meinte er testet die Wassertemperatur auch nochmals als wir aus dem Kanu am zweiten Tag ausstiegen.

In den ersten beiden Nächten waren wir alleine am jeweiligen Campingplatz, es schien die Sonne, der Kaffee kochte, die Vögel zwitscherten - es war einfach grandios. In der dritten Nacht teilten wir uns den Campingplatz mit einer 26-köpfigen Gruppe mit einem dutzend Kindern, die ihren Spaß hatten. Aber auch die Erwachsenen hatten es lustig, denn die hatten beschlossen, es muss für jeden Abend zwei verschiedene Cocktails geben - und ja es fiel auch für uns ein Cocktail ab!

Leider begann es am Nachmittag zu regnen und der darauffolgende Tag war der absolut anstrengenste. Teilweise paddelten wir minutenlang ohne uns vom Fleck zu bewegen, da der Wind so heftig war. Sobald der Wind seitlich kam drehte sich auch das Kanu und es war kaum mehr zu steuern, vorallem wenn man von einer Böe erfasst wurde, die einem dann in einen Strudel blies, dann drehte man eine Ehrenrude bevor man wieder flussabwärts steuern konnte. Das ganze natürlich in meist strömenden Regen. Als wir am Campingplatz ankamen, waren wir nass bis auf die Knochen und zitterten vor Kälte. Dieser Campingplatz hat ein Matrazenlager und eine Hütte und gehört den Maoris und als uns der an diesem Tag anwesende Hüttenwart sah, schickte er uns umziehen, stellte Wasser für einen Tee auf und heizte den Ofen ein. Danach meinte er, es wären eh genug Plätze frei, wir können gerne im Matratzenlager schlafen, statt im Zelt. - Ach da war die Welt wieder schön!

Zum Glück hatten wir am letzten Tag wieder schönes Wetter und da durch den Regen das Flusslevel angestiegen war, ging es rasch voran und die schlimmsten Stromschnellen der ganzen Reise waren durch den höheren Wasserstand auch nicht ganz so schlimm. Hatten wir gestern noch gesagt: nie wieder - ja da machen wir heute schon wieder Pläne für unsere nächste Wasserstrassentour.

Von Familie Miller (Arzt von der Antarktisreise) wurden wir herzlich empfangen und wir verbrachten zwei wundervolle Tage bei einer warmherzigen Familie in einem grandiosen Haus.

AN JUNE, MIKE UND DEREN FAMILIE: VIELEN DANK FÜR DEN HERZLICHEN EMPFANG, DIE SCHÖNE ZEIT BEI EUCH UND FÜR EURE GASTFREUNDSCHAFT!!!

After our time in a town we looked forward to an adventure in the nature and so we did the 5-day Whanganui River Journey. It was the first time in a canoe instead of a kayak. At the beginning it was a little bit frightening and it took some time to get used to.

On the first day we tried how it is if go on the wrong way in a rapid. Now we know: you will flip over. Fortunately there was a little bit sun between the clouds. So we put our clothes for drying on the stones and in underwear and shaking because we were so cold we eat our lunch. We were a little bit scared as we get back in the canoe because we knew a lot more rapids are coming.

In the first to nights we were completely alone on the campground, the sun was shining, the coffee was cooking on the stove, the birds were singing - it was just amazing! In the third night we shared the campground with a group of 26 people, including a dozen kids. We had a lot of fun, because they brought some cocktails, and of course we also get one.

On this day it started to rain in the afternoon and the following day was the most exhausting. There were minutes of strong paddling without moving forward because of the strong wind. Sometimes there were guts and to control the canoe was nearly not possible, so we once or twice get in an eddy or in a whirlpool and we did an extra round. This was all always in heavy rain. As we arrived at the Campground we were wet to our bones and shivering. This campground has a bunkroom and a hut which belong the Maroris. As the warden saw us, he offered us a bunk bed, heated some water for coffee and tea and lit a fire in an oven. Now the world was whole again.

Fortunately we had sunny weather on the last day and because of the rain the river was higher the normal and so it was faster and some rapids disappeared. A day before we though never ever, but at the last day we are planning our next river journey.

Family Miller (the doctor we met on our Antarctica journey) offered us to stay with them. So we spent to wonderful days with them and their family in an amazing house, with the most amazing view a house could have.

TO JUNE, MIKE AND THEIR FAMILY: THANKS A LOT FOR THE WARM WELCOME, THE NICE TIME AT YOUR HOME AND YOUR HOSPITALITY!!!

Trocknen nach dem Kentern...Von uns gebauter Inukshuk

Campground mit niemanden ausser uns - echt genial!!...da war das Wasser noch nett

...leider kann man nicht mal erahnen wie sch...limm das Wetter war!

Fam. Miller mit Kindern und Enkeln

 

3. Jänner - Wellington

Leider hat uns der Regen auch in Wellington erwischt und so frohren wir uns durch den Botanischen Garten durch die Innenstadt. Nur am Aussichtspunkt am Mount Victoria kam kurz mal die Sonne raus.

Aber mit einem Stück Heimat in Form einer "Linzer Torte" war der Regen wieder vergessen und selbst Gollum konnte uns die gute Laune nicht stehlen.

The rain also gets us in Wellington and so we freeze in the botanical garden and in the city centre. Only on a view point on Mt. Victoria we saw the sun for a couple of seconds.

But we found a piece of home: a "Linzer Cake" and so we forgot about the bad weather, and even Gollum could not steal our good mood.

Ausblick auf Wellington von Mount Victoria...Hafen von Wellington

Botanischer Garten...Ein Stück Heimat

Gollum

1. Jänner - Nelson

ups... keine Fotos. Ja es war Silvester, ja wir waren dabei...

ups... no pictures. Yes it was New Year and yes we where there...

 

30. Dezember - Punakaiki

Sonne, Strand und Meer! Schön war es! - Am ersten Tag. An dem wir zum Glück auch gleich die Pancake Rocks besichtigten, die tatsächlich aussehen, als hätte man Pancakes gestapelt. Danach begann es leider zu regnen, was für den Zeltalltag leider etwas abträglich war. Wir machten auch ne kurze Wanderung, allerdings waren wir danach klitschnass und es dauerte 2 Tage bis alles wieder trocken war.

Aber zum Glück war das aber kein gewöhnlicher Campingplatz, sondern gehörte zu einem Hostel, so konnten wir im Common Room (Wohnzimmer mit Küche) mit zwei Niederösterreichern, einem Kanadier und einer Deutschen eine Runde Monopoly spielen. So sind dann auch Regentage kurzweilig. Eine andere Alternative gibt es in dem Ort - wenn man das so nenen mag - leider nicht. Nicht mal ein Cafe oder ein Mini-Mini-Supermarkt - nix. Eben nur Sonne, nö - Regen, Strand und Meer.

Sun, beach and the see! It was beautiful! - On the first day. Fortunately we visited the Pancake Rocks on this day. And indeed they look like pancakes. Afterwards it started to rain, and because we stayed in the tent, this was not very comfortably. We did also a short 3-hours walk, but afterwards we were wet to our bones. It took us 2 days to get all the clothes dry again.

The campground was part of a hostel, so we could stay in their common room, where we met two Austrians from Lower Austria, a Canadian guy and a German girl and so we played a long game Monopoly. There is no other possibility to spent some time is in this village, without supermarket, shops, cafes,... All there is sun, beach and the see!

Sonnenuntergang am Punakaiki Beach

...KK vor den Panecake Rocks

26. Dezember - Greymouth

Weihnachten verbrachten wir in einer Kleinstadt (klein sind ja fast alle Städte Neuseelands) namens Greymouth. Dort hatten wir uns in einem Motel eingebucht, hatten wir ein Zimmer nur für uns zwei, hatten eigenes Bad, eigene Kochnische und sogar einen Fernseher hatten wir. Das ist Luxus! Und weil wir so brav waren, kam das Christkind extra wegen uns nach Neuseeland - zu den anderen hier kommt ja der Weihnachtsmann.

At Christmas we spent our time in Greymouth, a little nice town (like nearly all towns in New Zealand). We booked a Motel, so we had a room only for the two of us, we had a kitchenette and a TV and of course also a bathroom. How luxury! And because we were very well-behaved the Christ child came only for us all the way to New Zealand - the other good people here get a visit from Santa Clause.

Weihnachtstisch mit Weihnachtsgeschenken...

Ne - das ist nicht das Weihnachtsgeschenk

 

23. Dezember - Franz Josef

Nach langer Gletscherabstinenz - endlich wieder ein Gletscher. Nochdazu benannt nach unserem Kaiser Franz Josef I! Als Österreicher muss man da natürlich hin. Für alle die wissen wollen, wie der Name zu standen kam: Da gab es nen holländischen Entdecker, Julius von Haast, der meinte 1865, weil Franz Josef I Kaiser über ein riesiges Reich ist und überdies auch einer der längstregierenden Kaiser war, benennen wir den Gletscher halt nach ihm.

Außer dem Gletscher hier, gibt es auch einen Ort, der genausoviele Hubschrauber wie Häuser besitzt und aus zwei Strassen besteht. Auf einer sind die Lokale und Wander- und Hubschrauberagenturen und in der anderen Straße sind die Unterkünfte.

Because we have seen no glacier a long time, we visited the Franz Josef Glacier, named after our emperor, so as an Austrian it is our duty to visit this place. For all they want to know, why this name: There was a Dutch explorer, Julius van Haast, he thought in 1865, because Franz Josef I was the ruler of a huge Kingdom and also for a very long period of time, he should name the glacier after him.

Beside the glacier is here a village with the same amount of helicopter than houses and with only two streets. On one street are restaurants and tour operators and on the other street are all the accommodations.

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21. Dezember - Wanaka

In Wanaka hatten wir endlich Sommer! Nach einer anstrengenden Moutainbiketour genossen wir die letzten Sonnenstrahlen im Hostelgarten. Wir haben schon wieder ein Stadt zum Auswandern gefunden :-)

In the end we had summer! After an exhausting mountain bike tour we enjoyed the last sunlight in the Backyard of the Hostel. Again another town for living.

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18. Dezember - Christchurch

Nach unserer Ankunft in Neuseeland waren wir gleich am ersten Abend ziemlich überrascht über die Zerstörung durch die Erdbeben. Natürlich wusste man, dass hier Erdbeben waren, aber das Ausmaß der Schäden war um einiges mehr als erwartet. Das gesamte Stadtzentrum ist großräumig abgesperrt. Nur am Wochenende durfte man auf eigene Gefahr in einen abgesperren Weg ca. 100m in das Zentrum, bis zur Kathedrale.

Das Epizentrum des stärksten (von drei schwerwiegenden) Beben war 5 km direkt unterhalb des Stadtzentrums. Inzwischen gab es über 7000 Nachbeben. Nun müssen mehrere tausend Häuser abgerissen werden, was noch zwei Jahre dauern wird, bevor mit dem Wiederaufbau begonnen werden kann. So etwas live zu sehen, war für uns ein sehr depremirender Start in Neuseeland.

After our arrival in New Zealand we were very surprised because of the destroy because of the earthquakes. Of course we knew, here were earthquakes, but it was a lot more destroyed than we expected. The whole city centre is closed. Only on the weekend there is a small path open (with fences) to have a look to the rest of the cathedral.

The epicentre of the strongest earthquake was 5 km underneath the city centre. Meanwhile there were more than 7000 aftershocks. Now thousands of houses have to be damaged. This could take more than two years, before they can start with the rebuild. For us this was a very depressing start in New Zealand.

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schiefes Hotel