Peru
15. September - 5. Oktober 2011

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Thomas und Tabitha

5. Oktober - Puno (Titicacasee)

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29. September - Cusco

Cusco war unser Ausgangspunkt für den Salcantay Trek und für die Tambopataerkundung. Als wir aus Kanada ankamen hatten wir schon
nen Kulturschock. Die Stadt selbst ist auf jeden Fall sehenswert mit vielen alten spanischen Kirchen (die Inkabauten wurden ja von den
Spaniern sicherheitshalber alle zerstört). Cusco selbst ist ungefähr 800 Jahre alt und hat überhaupt keine Hochhäuser. So erstreckt sich
die 350.000 Einwohner-Stadt auf eine unglaublich große Fläche. Das Zentrum ist sehr sauber und auch relativ sicher. Weiter hinaus hatten
wir uns nicht getraut. Man sieht diese Stadtteile dann aus dem Taxi und aus dem Bus. Die sind weder sauber noch machen sie auch einen nur
annähernden sicheren Eindruck. Die Stadt liegt übrigens auf ca. 3450 Seehöhe was bedeutet, das man die ersten Tage mal ordentlich schauft
auch wenn man nur nen kleinen Berg hochspaziert.

Am Hauptsplatz und umliegenden Seitengassen wird man alle fünf Sekunden angesprochen, ob man nicht eine Haube, Malereinen, Armbänder,
Puppen, Massagen,... kaufen möchte. Am "Einwohner"-Markt hingegen hat man ziemlich seine Ruhe und kann gemütlich durch Gewürze, Käse,
Suppenküchen,... wandern. Hin und wieder hat halt auch ein Fleichhauer seine Ware ausgestellt, was ungekühlt einen nicht allzuguten Duft
abgibt. Aber wenn man tote Hüher, Schweine und Kühe nicht mag, kann man ja auch noch lebende Frösche zum Abendessen kaufen.

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28. September - Tambopata (Dschungel)

So kalt wie es zuvor war, so heiß war es nun. Wir hatten 34° und eine Luftfeuchtigkeit von 95%, daß heißt jede Bewegung ist anstrengend,
und selbst 2x tägliches duschen ändert irgendwie gar nichts daran, dass man ständig schwitzt.

Trotz all dieser Widrigkeiten machten wir uns auf in den Dschungel. Am ersten Abend gab es eine Nachtwanderung bei der wir außer
Heuschrecken und Grillen auch äußerst giftige Raupen sahen, eine handtellergroße unbehaarte Spinne, die gefährlichsten Ameisen der Welt,
genannt Bullenameisen. Wir sahen aber auch Nettes wie die dort einzig nachtaktiven Affen.

Die Lodge war sehr nett und alles rundherum war mit Fliegengitter eingemacht, nichts desto trotz hatten wir schon am ersten Abend zwei
Riesenkäfer im Zimmer. Also packten wir auch noch das Moskitonetz aus, dass über dem Bett hing und stopften dies sicherheitshalber bis
unter die Matratze - so lies es sich dann gemütlich schlafen und die Nachttemperaturen waren auch angenehm kühl.

Die beiden folgenden Tage verbrachten wir mit durch den Dschungel wandern und über kleine Seen schippern. Ach ja, und mit schwitzen.
Wir sahen unglaublich viele Tiere und auch sehr kuriose Pflanzen, wie den Walkingtree (kann 1m pro Jahr wandern) oder die Würgefeige.

Hier eine kleine Auswahl der beobachteten Tiere: Titiaffe, Brüllaffe, weißer Kaiman, Piranha, Nachtaffe, Wasserschwein, Kapuzineraffe, Tamarin-
affe, Chickentarantel, Tukan, Ara, Eidechsen (50cm lang), Totenkopfäffchen, verschiedenste Vogelarten, Zikaden, Grillen, Spinnen, usw.

zu den Fotos: Tamarinaffe, See, weißer Kaiman, Thomas & Tabitha vor ner Würgefeige, Cashewnuss, Klara und Kumpel im Dschungel

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23. September - Machu Picchu

Machu Picchu gehört zwar eigentlich noch zum Salcantay Trek, aber da wir zuviele Bilder haben, kriegt es eine eigene Kategorie.

Unser Machu Picchu Tag startete um 3:50 (und Taschenlampen wegen Stromausfall) da wir bei Sonnenaufgang oben sein wollten, wobei der Himmel
für Sonnenaufgang zu verhangen war. Was eigentlich viel wichtiger war: Um 6:00 sperrt Machu Picchu auf und ab 8:00 kommen die Touristenbusse,
also 2 Stunden "nur" für Wanderer. So wanderten wir um 4:15 los und kamen schweißgebadet ob des unglaublich steilen Aufstieges und nach
geschätzen 1000 Stufen (wir meinen das ernst!) um 5:45 beim Eingang an.

Nach der geführten 2-stündigen Tour und Abschied von unserem Guide der letzten 5 Tage, machten wir uns auf den Weg auf den Waynapicchu,
(die "Bischofsmütze" auf jedem Machu Picchu Foto). Also nochmals ungefähr 800 steile Stufen, dafür ist der Ausblick von oben einfach grandios!
Eh klar dass die Inka Stufen bauten - die hatten ja keine Rad! Was diese Kultur hier aus dem Boden stampfte ist sehr beeindruckend.

Den Weg zum Sonnentor verweigerte Tabitha und genoss stattdessen einen Tee, während Thomas nach den letzten 4 Tagen und den 7 Stunden
vom heutigen Tag auch diese 1,5 Stunden noch in Angriff nahm, was mit einem schönen und endlich wolkenfreien Ausblick belohnt wurde.

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22. September - Salkantay Trek

Wir waren ne zusammengewürfelte Truppe von 5 Touristen (2 Ösis, 1 Kanadier, 1 USA, 1 Engländer),
1 Guide, 2 Köche, 1 Horseman und zum Glück für alle verstanden wir uns auf Anhieb.

Die Landschaft war unglaublich abwechslungsreich. Der Beginn war auf ungefähr 3300 m und nach einigen Stunden wandern waren wir auf unserem
Campingplatz auf 4000 m angekommen. Die Nacht war kalt, aber zum Glück nicht eisig. Der zweite Wandertag war als anstrengenster angekündigt
und so bestiegen wir den Salcantay Pass auf 4600 m um anschließend wieder auf 2800 m abzusteigen und dort unser Camp aufzuschlagen.

Der Regen erwischte uns wohl auch während des Wanderns, aber der richtige Regenguss, war während unserer Mittagspause und Abendessens.
Hier sei auch das unglaublich leckere Essen unserer zwei Köche erwähnt die Peruanisches Essen Mittags und Abends auf den Wackeltisch im
Wackelzelt zauberten.

Der dritte Tag bestand dann nur aus abwärts wandern auf ungefähr 2000 m, anschließend genossen wir ein Bad in den heißen Quellen bevor wir
es uns um ein riesen Lagerfeuer mit anderen Wanderern gemütlich machten und auch ein / zwei (bestimmt nicht mehr ;-)) Pisco sauer genossen.
Der vierte Wandertag war zum Glück nur flach, was unseren teilnehmenden Jungs gut tat (die sind halt jung und hatten doch dann zuviel Pisco
erwischt). Abends kamen wir in Aguas Calientes an und wir hatten endlich wieder ein Zimmer mit heißer Dusche und bequemen Betten. Nachtruhe
war bereits um acht. Einerseits weil am nächsten Tag bald Tagwache war, aber der Hauptgrund war der Stromausfall, der noch anhielt bis wir
am nächsten Tag den Ort verliesen.

Auch wenn man sich während des Wanders oft fragt, warum man sich so etwas nur antut - im Nachhinein würden wir es wieder machen!

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