USA
20. Juni - 1. August 2011

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tomtab.at
Thomas und Tabitha

 

31. Juli - Seattle

Die gute Nachricht: Seattle ist eine wirklich sehens- und liebenswerte Stadt.
Die schlechte Nachricht: Die Weltreise ist zu Ende. Wir haben uns hier eine Wohnung gekauft und sind schon mit Jobsuche beschäftigt.

Die Mentalität der "Seattleraner" lautet übersetzt ungefähr so: "Wenn Du eine schräge Idee hast, dann bleib dabei."

Zwei Beispiele: Die ursprüngliche Stadt stand im Tidengebiet, und nach Einführung der Toiletten hatten die Bewohner zwei mal am Tag ziemliche
Probleme, da jedes WC ein kleiner stinkender Geysir war. Als dann die Stadt traurigerweise binnen 12 Stunden völlig niederbrannte hatten sie eine
grandiose Idee um dieses Problem zu lösen. (hier ein kleiner Exkurs zum Brand: keiner kam darin um, was zu dieser Zeit mehr als ein Wunder war,
da die Häuser nicht nur niederbrannten, sondern explodierten wegen den darin gelagerten TNT, Schwarzpulver, Alkohol) zurück zur genialen Idee:
Die Stadt sollte 3 Meter höher wieder aufgebaut werden, das Problem dabei war allerdings, dass das ganze Unterfangen einige Jahre dauern würde,
und die Einwohner natürlich rasch wieder ihre Geschäfte eröffnen wollten um wieder Geld zu verdienen. Also wurde gesetzlich geregelt, dass alle
Häuser so zu errichten sind, dass über dem Erdgeschoss der zukünftige Eingang der Häuser liegen sollte. Das wurde auch so gemacht, und langsam
aber sicher wurden alle Straßen gehoben (in dem sämtlicher Müll, Schutt, totes Vieh, alles hineingeworfen wurde). Der Gehsteig war aber noch
eine Etage tiefer, ist für Seattle aber auch kein Problem, es wurden an jeder Straßenecke Leitern angebracht. Wenn man also zB beim Fleischhauer
war und auf die andere Straßenseite zur Bank wollte, kletterte man die Leiter hoch (3-10 Meter je nach Lage) querte die Straße und klettere auf
der anderen Seite wieder hinunter. Für Frauen im Reifrock mit Kindern an den Armen bestimmt kein leichtes Unterfangen. Das ging Jahre so, bis die
Gehsteige endlich geschlossen wurden und die ehemalige Straße die Kelleretage wurde.

Das zweite Beispiel. Seattle war (und ist es noch immer) ziemlich hügelig. Und da der Bürgermeister diese Berge aus San Francisco kannte, und
der Meinung war, dass wäre für die Zukunft der Stadt nicht ganz so gut wurde beschlossen die Berge werden abgetragen und die Erde kommt
ins Meer, was die Stadt um einige Quadratkilometer vergrößern würde. Da die Stadt kein Geld hatte, wurde außerdem beschlossen, dass alle Bürger
die dort wohnen die Häuser auf eigene Kosten abtragen, die Erdbewegungen und den Neuaufbau selbst zahlen müssen. Natürlich waren die Einwohner
nicht einverstanden und blieben in ihren Häusern. Der Bürgermeister nahm das aber nicht so hin und beschloss, es wird eben nur die Straße tiefer
gelegt. Gesagt getan, und bald hatten die Bürger nur mehr die Möglichkeit über hohe Leitern (bis zu 90m) in ihre Wohnungen und Geschäfte zu kommen.
Das blieb so lange so, bis die Einwohner bereit waren die Kosten zu tragen.

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19. Juli - Yellowstone Nationalpark

Eines der schönsten Flecken Erde die wir bis jetzt gesehen haben.

Rundherum wird von den Grizzleys gewarnt und sämtliche Verhaltensregeln vorgepredigt, dass man doch ziemlichen Respekt davor bekommt.
Also haben wir für die Tageswanderung auch den dringend angeratenen Bärenspray gekauft (der in 80 % der Fälle hilft) und den wir bis nach
Kanada auch nicht mehr vom Gürtel nehmen. Trotzdem konnten wir die Hikingtour nicht so recht genießen, aber nicht wegen der Bären, sondern
wegen der tausend- und abertausenden Mosquitos - wer rechnet auch damit, dass diese tagaktiv sind. Trotz unseres mehr als zügigen
Wanderschrittes (endlich kam Tabitha wieder zu ihrem Lauftraining) bekamen wir ordentlich Stiche ab, Thomas hatte mindestens 20 Stiche an
jedem Unterschenkel! Alle 5-10 min. dann mal geklatscht, oder gepfiffen (und Tabitha kann richtig laut pfeiffen), was leider nicht nur die Grizzleys
und Schwarzbären vertreibt, sondern auch alle anderen Tiere. Aber besser gar kein Tier, als den Bärenspray benützen müssen. Ob wir das in der Panik hinkriegen würden sei ja auch mal dahingestellt.

Die Landschaft ist wunderschön, ein Juwel! Man könnte dort noch weitere Tage verbringen, ohne sich an Bäumen, Wiesen, Bächen, Seen, Täler,
Blumen, Bergen, Rehen, Bisons, Kojoten, Bären (ja wir sahen einen),... satt gesehen zu haben. Wir beide haben selten einen so schönen Ort gesehen! Yellowstone an sich ist schon eine Reise wert!

Wobei uns irgendwann der Verdacht kam, die Tiere sch... auf uns ;-)

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19. Juli - Dinosaur Nationalpark

Nachdem wir Klara und Klaras Kumpel noch knapp vorm Allosaurus retten konnten, wurden unsere Vorräte von Streifenhörnchen geplündert!
Der Toast der im Vorzelt, in einem Stoffsack, unter einem Geschirrtuch in 2 Plastiksackerl verstaut war, war bei der Rückkehr verschwunden,
allerdings wirkten die Streifenhörnchen rund um zufrieden. Die Löcher im Geschirrtuch erhärteten nach einer forsischer Untersuchung der
Gebissabdrücke unseren Verdacht auf die Täter.

Hungrig versuchten wir unser Glück bei den alten Knochen (der am Foto ist 1m lang und 30cm dick) auf denen allerdings kein Fleisch mehr übrig
war, welches wir abknappern konnten. Auf der Such nach Frischfleisch fanden wir zum Glück dann noch einen Rehfuß, den wir überm Feuer bruzeln
liesen und genüsslich verspeisten.

Scheinbar gefiel das allerdings dem Regengott nicht so gut, worauf er uns mit einerm 1,5 stündigen Gewitter Mitten in der Nacht strafte. So viele
Blitze habe ich überhaupt noch nie gesehen und der Donner war ohrenbetäubend. Wäre sicher ein wahnsinnserlebnis gewesen, hätten wir nicht
im Zelt geschlafen. So schauten Thomas uns ich nur ständig an mit einem kleinen Dank auf den Lippen, dass uns dieser Blitz nicht getroffen hat,
und dieser auch nicht, und dieser auch nicht, und dieser auch nicht...

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16. Juli - Archers & Canyonlands Nationalpark

Die letzten Tage waren wir im Archers und im Canyonlands Nationalpark. An dem roten Fels mit den grünen Büschen und blauem Himmel
kann ich mich fast nicht sattsehen (Leider wird das auf den Fotos nie so farbenfroh wie wir es hier sehen). Wohin gegen Thomas und ich
uns einig sind, dass wir genug Canyons gesehen haben. Nach Tagen am Grand Canyon sind diese Canyons hier auch späktakulär aber
eben wieder Canyons. Was wir allerdings immer noch bewundernd bestaunden ist die Weite die hinter den Canyons liegt.

Natürlich sind die Steinbögen, von denen man nicht genau weiß wie diese entstanden sind, sehr beeindruckend. Auf dem Steinbogen auf dem
ich stehe führt übrigens kein Weg, sondern man muss irgendwie raufklettern. Tja auf den Steinbogen rauf gekommen bin ich, über den
Rückweg schweigen wir uns aus.

Das Highlight war allerdings eine Raftingtour am Colorado. Es war alles zwischen langsam dahinfließen bis zu einigen Stromschnellen bei
denen das Wasser über unseren Köpfen zusammenschlug.

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12. Juli - Grand Canyon

Für alle, die es noch nicht wussten: Der Grand Canyon ist ein wahrhaft großes Tal (zwischen 14 und 26 km breit, 400 km lang und 1,6 km tief)

Nach 2 gemütlichen Wandertagen am Rim (also am Rand des Canyons), wagten wir dann auch noch eine Wanderung in den
Canyon hinein. Gleich vorweg: Wir waren nicht am Colorado, denn von dieser Tour in nur einem Tag wird dringend abgeraten.
(es ist laaang und heiß). Also waren wir am Plateau Point (da wo ich hinzeige), was auch noch eine ordentliche Wandertour abgab.
Um die Hitze und die nachmittäglichen Thunderstorms zu vermeiden war um 4 Uhr Tagwache und nach einem wolkenvergangengenen
solala Sonnenaufgang über dem Canyon war Einstieg in den Trail um 5:50. Die Hitze hat uns dann aber leider trotzdem überholt.

Zum Canyon: Ja wieder mal was, was uns klein und unscheinbar erscheinen lässt, bei diesem mäjestätischen Anblick. Die gesamte
Menscheit ist ja nur ein Wimpernschlag im Angesicht dieses Canyons - Das älteste gefundene Gestein hier ist 1840 Mio Jahre alt. (Die
Erde gibt es knapp doppelt so lange). Nun aber Schluss mit Philosophie - der Canyon ist wahrhaft beeindruckend (auch wenn das
Wort "beeindruckend" langsam in diesem Blog inflationär wird).

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7. Juli - Las Vegas

Ja, wir haben Geld verspielt, aber keine Angst, nicht so viel, dass wir gleich wieder nach Hause kommen ;-)

Die letzten Tage waren sehr entspannend und trotzdem sind wir fast froh, dass sie vorbei sind. Irgendwann wird die Stadt dann doch langweilig.
Da wollen wir jetzt mal Las Vegas nicht runterspielen - es ist eine großartige Stadt mit vielen sehenswerten Hotels. Trotzdem ist nach drei Tagen
relaxen, gamblen, besichtigen, schweineteurem Essen und Oberflächlichkeit bei uns die Luft raus. Wir sind halt doch eher "Naturburschen".
Einen Trip hier her würden wir aber trotzdem jedem empfehlen der in die Gegend kommt. Man muss es schon mal gesehen haben!

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4. Juli - Death Valley

Was soll man über das Death Valley erzählen? Ich denke mit "gross" und "heiss" ist eigentlich alles gesagt ;-)
Die Landschaft und die Erfindung der Klimaanlage sind großartig!
Wir durften sogar erleben wie sich einige Regentropfen ins Death Valley verirrt hatten!

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2. Juli - Kings Canyon & Sequia Nationalpark

Dieses Mal gabe es Bärenboxen und wir durften nicht mal nen Labello im Zelt oder im Auto lassen! Was hieß: Ich war auf Handcreme und Labello-Entzug.
Ansonsten haben wir es uns wieder am Lagerfeuer gemütlich gemacht und tagsüber die großen - also wirklich großen - Bäume bestaunt.
Wenn ihr genau schaut, dann seht ihr eine kleine Tabitha links unten die mal nen Baum umarmt.

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28. Juni - Yosemite Nationalpark

Wir waren in den letzten Tagen im Yosemite NP und genossen dort Ruhe und Natur. Einen Campingplatz fanden wir außerhalb des Nationalparks und
Yosemite Valley. Im Nachhinein betrachtet war das eine wirklich gute Entscheidung, der Campingplatz war zwar voll belegt, aber zwischen voll und voll
gibt es einen großen Unterschied. Wir hatten wirklich unglaublich viel Platz und man merkte kaum, dass noch andere Gäste da waren. Außerdem dürften
die Bären das Yosemite Tal nicht sooft verlassen, sodass wir (weil außerhalb) das Essen im Auto lassen durften (nicht in eine metallene Bärenbox).
Dies zu wissen lies uns auch im Zelt besser schlafen.

Das Yosemite Valley selbst ist wirklich wunderschön und beeindruckend! Auf unseren kleinen und größeren Wanderungen haben wir viel Natur gesehen
und uns mit netten Leuten aus Deutschland, Südtirol, Californien, England... unterhalten. Abends machten wir uns ein wärmendes Lagerfeuer und haben
gemütlich gegrillt. Dann dufteten wir zum Glück nach Russ und Gegrillten statt nach nicht geduscht :-)

Nun sind wir auf Zwischenstopp in Fresno, bevor es morgen weitergeht in den Sequia & Kings Canyon Nationalpark wo wir wieder abseits
der gewohnten Zivilisation die nächsten Tage verbringen werden.

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23. Juni - San Francisco

Vielen lieben Danke für Eure netten Gästebucheinträge - wir freuen uns über jeden einzelnen!

Bevor wir uns morgen auf den Weg in die Wildnis (Yosemite Nationalpark) machen, hier noch ein paar Eindrücke von einer wirklich
grandiosen Stadt - wäre da der Wind nicht. Also bis bald - wird vermutlich ein paar Tage dauern bis wir wieder Internet haben.

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21. Juni - San Francisco

Nachdem uns der Jetlag ab 5h morgens nicht mehr schlafen lies, hatten wir viel Zeit um die Stadt unsicher zu machen. Wir lernten, dass es
unglaublich schwierig ist Sonnencreme zu bekommen, aber man sich an jeder Ecke ein Fahrrad ausleihen kann. Dafür konnten wir bereits
Souveniers aus Asien kaufen ;-). Nachdem wir nun Alcatraz bei einer Bootstour durch die Bay von aussen gesehen haben,
werden wir uns am Donnerstag die Insel vor Ort ansehen.

Auf was wir ganz stolz sind: Wir sind eine Stunde für die Cable Car fahrt angestanden (hauptsächlich weil wir Bergsteigen schon satt hatten)
und haben nicht gestritten! ;-)

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11.-15. Juni - Übersiedlung in die Gartenhütte

Da ich bein positiv denkender Mensch bin, gehe ich davon aus, dass sich die ganze Ausräumerei auszahlt!
Bis jetzt haben wir Kisten und Möbel geschleppt, im strömenden Regen gewartet, Tetris für Profis gespielt, jeder mit jedem gestritten, Zimmer ausgemalt,...
und noch NICHTS von der Welt gesehen!!

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We proudly present: unsere Reisebegleiter

KLARA und KLARAS KUMPEL

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28. Mai 2011 - Probepacken

Thomas meinte zu dem ganzen Unterfangen: "Ich bin naiv genug dazu zu glauben, dass wir das alles in den Rucksack bekommen."
Er sollte (fast) recht behalten. Nur eine Jacke und seine Croocs werden den Weg um die Welt wohl nicht erleben.

 

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14. Mai 2011 - Hauptsache Essen

Wir sind zwar noch lange nicht weg, aber sicher ist sicher. Das Risiko, dass wir auf einer Wanderung nichts zu Essen haben,
können wir natürlich nicht eingehen. Also wird fließig Probegekocht. Was sollen wir dazu sagen:
nachdem es noch kein Duftinternet gibt: "Einfach lecker!!!"

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Brot: Mehl, Backpulver, Wasser und eine Brise Milchpulver

..........................................................Palatschinke: Mehl, Eipulver, Milchpulver, Zucker eine Brise Salz und Wasser
................................................................................verfeintert mit Burgerking-Ahornsirup

................................................................................................................................................Eierspeise (ohne Abbildung): Eipulver, Milchpulver, Wasser und Salz

 

unsere geplante Reiseroute

unsere Reiseroute

diese würde uns durch folgende Länder führen...

in den Westen der USA
(San Francisco, Las Vegas, Yosemite NP, Gran Canyon, Yellow Stone NP, Seattle,...)

in den Südwesten Kanadas
(Vancouver, Vancoucer Island, Queen Charlotte Islands, Jasper und Banff NP, Calgary,...)

nach Peru
(am Salcantay Trek zu Machu Picchu, zum Titicacasee und in den Dschungel nach Tampopata)

quer durch Chile und Argentinien
(Atacamawüste, Santiago, Buenos Aires, Halbinsel Valdez, Los Glaciares NP, Feuerland)

Neuseeland
(Urlaub von der Reise)

Australien
(Kangaroo Island, Adelaine, Melbourne, Sidney, Fraser Islands, Blue Mountais, Great Barrier Reef)

Indien
(treiben lassen)